» Ehevertrag

14. November 2011

Ein Ehevertrag hat einen äußerst schlechten Ruf, dabei ist er eine gute, solide Versicherung.

Jede Ehe kann zerbrechen © Flickr/Daniel Gasienica

Natürlich – wenn Braut und Bräutigam heiraten wollen, will niemand an einen Ehevertrag denken. Immerhin heiratet man, weil man den Rest seines Lebens miteinander verbringen möchte, weil die Liebe größer als jedes Hindernis dieser Welt ist – und dann soll man an die Eventualität einer Scheidung denken? Daran, dass man sich eines Tages nicht mehr einigen kann, sich um die Habseligkeiten des gemeinsamen Lebens streiten muss? Unmöglich!

Warum also einen Ehevertrag?

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Kategorie: Hochzeitsbräuche
16. November 2009

Immer noch ist es ein viel diskutierter Begriff: der Ehevertrag. Er klingt schmutzig, wie, als wollte man den Teufel mit ihm an die Wand malen. Dabei möchte er die Verheirateten im Grunde genommen nur schützen.

Heutzutage halten die meisten Ehen nur zu 50%. Eine erschütternde Statistik, aber immerhin: Die andere Hälfte hält dafür bombenfest wie Superkleber! ;-) Im Rausch der Gefühle ist man oftmals blind für die Tücken des Alltags und für die Unzulänglichkeiten des Partners – die ja zu ihm gehören. Doch manchmal stellt sich nach einer gewissen Zeit heraus, dass die beiden Menschen eben doch sehr verschieden sind. Und wenn der Rausch erst einmal vorbei ist, kann es da ganz schön kritisch werden. Enttäuschungen kochen sich hoch und plötzlich ist man schon da, wo man niemals hinwollte: in einem handfesten Scheidungskrieg.

Und genau davor möchte der Ehevertrag beschützen. Schon so manches Brautpaar war dankbar für die vorherige Regelung des Geldes, des Materiellen… um sich so umso befreiter um die echten Wunden zu kümmern, die seelischen. Natürlich ist es eine unromantische Vorstellung, sich frisch verliebt hinzusetzen und über das mögliche Scheitern zu sprechen. Natürlich will man als frisch verliebtes Paar von solchen Dingen gar nichts wissen und auch nichts hören. Und natürlich denkt jedes frisch verliebte Paar, sie seien anders.

Insofern: Denkt nach und überlegt euch das mit dem Ehevertrag doch sehr gut. Ich wünsch euch natürlich, dass es anders kommt, aber es ist doch immer besser, vorzusorgen!! Hier könnt ihr euch mal schlauer machen!    [...mehr]


30. August 2009

Ehevertrag – Das Wort klingt einfach nicht nett. Es ist ein undankbares, deplatziertes Wort, das sich zwischen zwei Liebenden schiebt wie eine kalte Tasse Kaffee. Doch zu heutigen Zeiten ist diese Angelegenheit fast schon unerlässlich.

Vertrag

Beinahe fünfzig Prozent aller Ehen werden geschieden. Keines der Paare hat vorher daran gedacht oder sich auch nur vorstellen können, dass sie sich wieder trennen werden oder wollten. Scheidung tut weh. Doch oftmals bleibt es nicht bei diesem Schmerz, oftmals sind die beiden Eheleute derart verstritten, dass es zu echten Ungereimtheiten bei den Aufteilungen der Güter kommt.    [...mehr]


Kategorie: Allgemein
27. Oktober 2008

Im letzten Artikel bin ich schon auf den Trend der Nicht-Ehelichung eingegangen, daher heute noch ein Beitrag für all die Paare unter uns, die ihr Leben miteinander verbringen, aber trotzdem auf den Trauschein verzichten möchten.

Wie ich ja schon bereits erzählte, ist dies ein regelrechter Trend, der in den letzten Jahren immer weiter erstarkt. Und wie das mit Trends so ist, hinkt unsere allzu konservative Gesellschaft stolpernd hinterher. So richtig einzuordnen weiß sie diese Paare nämlich noch nicht, die sich dazu entscheiden, nicht einfach nur noch nicht zu heiraten, sondern einfach niemals zu heiraten. Und trotzdem bis zum ,,bis das der Tod uns scheidet“ zusammen bleiben wollen.

Viele Hochzeitsanbieter versuchen, diesen Trend jetzt aufzugreifen, indem sie auf die unwürdigen eingehen. Es gibt Berater, alternativ-Feiern und sogar die etwas abgespeckten Flitterwochen. Was aber gänzlich noch fehlt, ist unsere Gesetzgebung, denn diese sieht immer noch nicht vor, dass Menschen zwar alles haben und miteinander teilen wollen, aber das eben nicht vor Gott bezeugen möchten. Nicht einmal das Standesamt scheint sie locken zu können.

Im Grunde genommen soll das ja jeder so handhaben, wie er es für richtig hält. Jedoch sollten Paare, die ernshaft erwägen, sich die Ewigkeit zu versprechen, die sollten sich trotzdem ein paar ernsthafte Gedanken über die Gestaltung ihrer Zukunft machen.
Zum Beispiel ist die Versicherung ein schwieriges Thema. Eine Lebensversicherung sieht zumeist immer nur den verheirateten Part vor, nicht aber den Lebensgefährten. Und wenn es noch so viele gemeinsam verbrachte Jahre sind.
Das sollte man auf jeden Fall berücksichtigen und gegebenenfalls ändern.

Aber auch andere Faktoren wie Erbschaften oder Namen der Kinder sind wichtige Aspekte, die unbedingt bedacht und geplant werden sollten. Da die Gesellschaft uns in der Hinsicht nichts vorkaut, ist das eben unsere Aufgabe, dieses zu übernehmen.
Doch auch dieser Trend wird eifrig von vielen Anbietern aufgegriffen: Es gibt viele Seiten im www, die helfend und beratend auch den unkonservativen Paaren zur Seite stehen. Kein Wunder, es ist ja auch ein Trend und wie das mit diesen so ist – man möchte Geld damit verdienen.

Ganz egal, zu welcher Lebensform Sie sich entscheiden, wichtig ist doch, dass Sie Ihre Entscheidung so fällen, dass es Sie glücklich macht. Das muss nicht immer in den gesellschaftlichen Rahmen passen, es kann ihn auch gerne mal sprengen. Hauptsache Sie sind glücklich :-) .

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Kategorie: Allgemein
11. September 2008

Das Thema Geld ist ja ohnehin ein leidiges. Aber dieses blöde Ding in eine Beziehung mit einbeziehhen, kann ganz schnell vom Candle-Light-Dinner zum Vase-an-die-Wand-werfen führen.

Geld © Pixelio/Knipsermann

Man hat sich verliebt, dann verlobt und jetzt soll geheiratet werden. Die Herzen schlagen höher, man schwebt auf Wolke sieben und alles möchte man mit seinem Parnter teilen. Alles. Sogar die getragenen Socken scheinen einem frisch Verliebten verschwörerisch zuzulächeln – so waren sie doch mit dem neuen Schatz zusammen…. äh. Halt. Nagut, lassen wir das und kommen zum Topic ;-) .    [...mehr]


Kategorie: Allgemein
3. September 2008

Schon wieder so ein leidiges Thema, welches ich – wäre ich Braut – lieber umgehen würde… jedoch kommt man nicht drum herum, wenn man sein Geld nicht zum Fenster hinaus werfen möchte.

Versicherung © Pixelio/tommyS

Ich unterstelle meinen Leser/innen jetzt einfach mal, dass Sie alle aus überschäumenden Liebesglück heiraten ;-) und nicht, weil es Ihnen gerade einfach mal so in den Kram passt. Aber tatsächlich tut es genau das: In den Kram passen. Zumindest in den Papierkram.
Denn so eine Versicherung ist ja teuer und da kann man allerhand einsparen, wenn man einige von diesen einfach kündigt und sich gemeinsam versichern lässt.

Bei der Hausrats-, Haftpflichts-, sowie der Rechtsschutzversicherung kann beispielsweise eine gemeinsame als ausreichende Versicherung fungieren. Bei der Lebensversicherung sollte man zukünftig den Lebenspartner mit einbeziehen und für die anstehenden Flitterwochen haben Sie aufgrund heftiger Schmetterlinge vielleicht noch nicht an die Auslandsversicherung gedacht.

Bei soviel Zettelwirtschaft muss einem ja der Kopf schwirren, aber diese Dinge sind nunmal leider einfach wichtig, wenn Sie nicht gerade so in Geld schwimmen, dass es Ihnen egal ist, dass einiges davon sinnloserweise den Abfluss runter gespült wird. Auch die Steuerklassen sollten geändert werden, um auch hier bare Münze zu sparen!

Am Besten Sie erledigen diese Sachen ganz schnell – damit Sie demnächst nur noch hübsche Kleider anprobieren, Torten kosten und Einladungskarten schreiben müssen ;-) .    [...mehr]


29. Februar 2008

Justicia © Flickr / dweeklyDie Vorbereitungen für das eigentliche Fest nehmen ja schon viel Zeit in Anspruch, doch trotzdem sollte man auch die rechtlichen und formellen Dinge nicht aus dem Auge verlieren. Denn nicht nur eure Beziehung wird sich ändern wenn ihr verheiratet seid, in rechtlicher Hinsicht kommen ebenfalls einige Änderungen auf euch zu.

Das heißt auch, dass ihr an einigen Punkten Geld sparen könnt. Falls ihr zum Beispiel beide eine Haftpflichtversicherung besitzt, kann die zu letzt abgeschlossene, also die jüngere Police, laut dem Bund der Versicherten (BdV) gekündigt werden. Auch braucht ihr nicht zwei Hausratsversicherungen. Ihr habt ja jetzt schließlich einen Haushalt und besitzt somit mehr Dinge. Das bedeutet allerdings, dass die eine Hausratsversicherung eurem neuen zu Hause angepasst werden muss. Die BdV-Experten raten ebenfalls sich nach der Rechtsschutzversicherung zu erkundigen, denn auch hier besteht Kündigungsrecht. Am Besten wird hier die Police mit dem geringeren Umfang gekündigt.

Laut dem aktuellen Versicherungsvertragsgesetz ist die Versicherung verpflichtet die Kündigung anzunehmen und zudem noch die zu viel bezahlten Beiträge zurück zu zahlen. Von sich aus wird euch das eure Versicherung bestimmt Hochzeit Pärchen © Flickr / kk+nicht anbieten, also hackt mal nach und macht sie auf ihre Verpflichtung aufmerksam.

In den Lebensversicherungen sollet ihr euch ebenfalls gegenseitig absichern. Versucht am Besten das alles vor der Hochzeit zu klären, damit ihr danach ganz entspannt eure Hochzeitsreise genießen könnt! Und zum Schluß noch ein Punkt, der eigentlich so klar ist, dass man ihn gerne vergißt: Wenn der Name der Braut sich geändert hat, dann muss der natürlich auch in den Dokumenten und Policen geändert werden. Wenn ihr all das beachtet habt, kann eigentlich nichts mehr schief gehen.    [...mehr]


19. Februar 2008

Vertrag Zeichnung © Flickr / thinctanc

Das Wort hört sich schrecklich an! Und man möchte auch, glücklich und verliebt, nicht über die Möglichkeit nachdenken sich irgendwann einmal zu trennen. Doch leider passiert das in einigen Fällen. Und wenn ihr euch vor der Hochzeit ein bisschen Zeit nehmt, dann seid ihr auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Ihr unterschreibt ja nicht, dass ihr euch trennen müsst….! In jedem Fall solltet ihr mit eurem Vorhaben zu einem Notar gehen, denn nur ein notariell beurkundeter Vertrag ist auch tatsächlich rechtsgültig.

In einem Ehevertrag werden besonders drei Bereiche geregelt; der Güterstand, der Versorgungsausgleich und der nacheheliche Unterhalt. Wird im Bereich des Güterstands kein besonderer Vertrag abgeschlossen, so lebt das Ehepaar in einer Zugewinngemeinschaft. Das heißt, dass die Güter zwar während der Ehe getrennt verwaltet werden, aber nach der Ehe ein sogenannter Zugewinnausgleich von einem der beiden Ehepartner eingefordert werden kann. Bei einem Ehevertrag wird meistens eine “modifizierte Zugewinngemeinschaft” ausgehandelt.

Der zweite Bereich nennt sich Versorgungsausgleich. Hierbei geht es um die Rentenansprüche der jeweiligen Partner nach der Scheidung. Dies betrifft sowohl die betriebliche bzw. berufsständische Altersvorsorge, als auch die gesetzliche Justitia © Flickr / trongbienbuiund private Rentenversicherung oder die Beamtenversorgung. Eine Form des Versorgungsausgleichs ist das Splitting, dabei findet ein Ausgleich zwischen dem Partner mit geringerem Renteneinkommen und demjenigen mit dem höheren Renteneinkommen statt. Der Ausgleich wird über die Hälfte der Differenz der Renten der beiden Partner berechnet.

Der dritte Bereich regelt den nachehelichen Unterhalt. Hierbei geht es auch um eventuelle gemeinsame Kinder. Ihr solltet allerdings darauf achten, dass Regelungen die während der Ehezeit, für getrennte Wohnungen beispielsweise in der Regel nicht wirksam sind.

So und wenn ihr den unerfreulichen Teil geregelt habt, könnt ihr euch ganz entspannt an die Planung eurer Flitterwochen machen!    [...mehr]