Musik zur Hochzeit

Autor: Sandra
6. Oktober 2010

Heiraten sollte jeder eigentlich nur einmal im Leben und damit dieses ganz besondere Fest auch klanglich zu einem unvergesslichen Erlebnis wird, darf die richtige Musik natürlich nicht fehlen. Hier gibt’s nützliche Tipps für die passende musikalische Untermalung der Hochzeit.

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Musik ist die Sprache der Seele und als diese ist sie wohl besser als jedes Wort in der Lage unsere Gefühle auszudrücken. Genau deshalb sind die Liebe und die Musik seit jeher unzertrennliche Partner. So sollte auch die Musik für eine Hochzeit, die eine Liebe krönt, mit Bedacht ausgewählt werden. Aber welche Musik ist die Richtige? Kann man den Geschmack aller Gäste treffen? Muss man das überhaupt?

Man muss nicht! Die Hochzeit ist der Ausdruck der innigen Liebe zweier Lebenspartner und deswegen sollte die Hochzeitsmusik auch vor allem den Präferenzen dieser beiden entsprechen. Schließlich ist das ganz allein ihr Tag. Liebe Liebende, scheut euch also nicht eure ganz eigene Musik für diese Feier auszuwählen!

Musik zur Trauung

Letztendlich müssen natürlich auch die verschiedenen Phasen einer Hochzeit unterschiedlich klanglich untermalt werden. Je nach Geschmack empfiehlt sich zur Trauung wohl eher etwas sentimental traditionelles. Standard sind auch heute noch die Hochzeitsmärsche von Felix Mendelssohn Bartholdy aus dem Sommernachtstraum und Richard Wagner aus dem Lohengrin. Wer es weniger altmodisch mag sollte es statt mit Orgelmusik vielleicht mit seichtem Jazz oder einer kleinen Bigband probieren.

Musik zum Essen

Auf die Trauung folgt meist ein großes Hochzeitsfest mit zahlreichen Leckereien und Überraschungen. Zum Essen empfiehlt es sich einen professionellen Dj anzustellen, dem vorher bereits Musikwünsche mitgeteilt werden. Wer ein größeres Hochzeitsbudget hat, der sollte unbedingt über eine Live-Band nachdenken. Musiker vor Ort können meist individueller auf Musikwünsche reagieren und sind oft deutlich unterhaltsamer als Djs.

Musik zum Tanzen

Unterhaltung ist vor allem nach dem Essen gefragt. Wenn die cremige Hochzeitstorte sich nicht dauerhaft auf den Hüften absetzen soll, dann sollten die Gäste und das angetraute Paar kräftig das Tanzbein schwingen. Animiert durch Dj oder Live-Band kommt die Partygesellschaft schnell in Fahrt. Hier empfiehlt sich Jazz, wenn es festlich swingen soll, Kuschelpop à la Robby Williams ,wenn eng getanzt werden soll und Rock und Elektro, wenn es am späteren Abend etwas legerer zugeht.

Der Hochzeitswalzer

Natürlich sollte auch ein Hochzeitswalzer auf keiner Hochzeitsfeier fehlen. Das frisch getraute Paar soll schließlich seine Bindung gleich einmal auf die Probe stellen und zeigen, dass nicht nur ihre Herzen im Gleichschritt gehen. Wer es klassisch mag, sollte es mit den Strauß-Walzern „An der schönen blauen Donau“ oder „Wiener Blut“ probieren. Aber auch viele Pop-Songs sind im 3/4-Takt geschrieben und eignen sich somit bestens zum Walzer tanzen. Um nur ein paar Beispiele zu nennen: Billy Joel mit „Piano man“, Annett Louisan mit „Das Spiel“, Dean Martin mit „That’s Amore“.


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am 25. November 2010 um 19:42 Uhr

Kleiner Tipp zum Thema Hochzeitswalzer:

“Wiener Walzer” oder “Langsamer Walzer”?

Bei festlichen Anlässen tanzt man traditionell den echten Wiener Walzer. Er ist um ein Vielfaches schneller als der, wie der Name schon sagt, Langsame (oder auch englische) Walzer und somit auch schwieriger. Zum Glück darf man sich heute als Brautpaar für den einen oder den anderen Eröffnungstanz entscheiden, eine feste Etikette gibt es nicht mehr. Es gibt in Sachen Walzer übrigens weit mehr als nur klassische Stücke vom Walzerkönig Johann Strauss und Sohn. Auch aktuelle Interpeten wie Bryan Adams, Simpley Red oder Nelly Furtado spielen immer wieder Titel im Dreiviertel-Takt, der sogenannte moderne Walzer. Sollten Sie beim Tanzen ungeübt sein, so empfiehlt sich eine Anmeldung bei einer Tanzschule… danach hat man(n) wesentlich mehr Selbstsicherheit! ;-)

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DJ München schreibt
am 22. März 2011 um 23:14 Uhr

…da muß ich meinem Kollegen zustimmen: In einen Wiener Walzer kommt man als Ungeübter schneller rein… ;-)

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