Den richtigen Hochzeitsfotografen finden

Autor: Sandra
24. August 2011

Der Hochzeitsfotograf entscheidet zwar nicht über das Gelingen der Feier selbst, sehr wohl aber darüber, wie gut den Gästen und dem Brautpaar der Abend in Erinnerung bleibt. Denn wenn auch das persönliche Erinnern den Hauptteil ausmacht, sind schöne Fotos im Album oder in einer eigenen Hochzeitszeitung doch immens wichtig, um den Hochzeitstag für die Ewigkeit festzuhalten.

Daher sollte die Wahl des Hochzeitsfotografen nicht vorschnell getroffen werden. Man sollte stets die Referenzen prüfen, Fotos anderer Hochzeiten begutachten und sich vielleicht das Urteil früherer Hochzeitspaare zu Gemüte führen. Letzteres kann dabei aber nur eine Richtlinie sein, denn nicht jeder Fotograf ist für jede Feier geeignet, dazu sind die Wünsche einzelner Paare oftmals zu unterschiedlich. Doch Empfehlungen eignen sich sehr gut als Ansatzpunkt, von dort aus erarbeitet man mit dem Fotografen selbst einen Plan für die Hochzeit und sieht, ob die gegenseitigen Vorstellungen zueinander passen.

Der richtige Hochzeitsfotograf: Worauf man achten sollte

Arbeitsproben sind das Allerwichtigste bei der Auswahl des Fotografen, denn nur so kann man sich einen Eindruck über dessen Schaffen machen. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte zwei voneinander unabhängige Hochzeitsfotografen engagieren, vielleicht sogar mit einem unterschiedlichen Stil – auf diese Weise erhält man nicht nur mehr Fotos und eine höhere Chance, dass unter diesen auch brauchbares Material dabei ist, sondern vor allem eine Vielfalt, die mit einem einzigen Fotografen nur schwer zu erreichen ist.

Ob Sie den richtigen Fotografen gefunden haben, erkennen Sie auch daran, wie gut er auf Ihre Wünsche und Fragen eingeht. Klären Sie unbedingt, dass die Location im Voraus besichtigt werden soll. So kann man nicht nur die wichtigsten Fotos bereits planen, sondern der Fotograf kann sich auch schon auf die herrschenden Licht- und Raumverhältnisse einstellen und am Tag der Hochzeit seine Ausrüstung dementsprechend mitbringen. Dieser Termin ist unerlässlich, wird er verweigert, schauen Sie sich lieber nach einem anderen Fotografen um. Sprechen Sie außerdem ab, wie lange Derjenige vor Ort sein, wie viele Bilder er mindestens oder höchstens machen wird und wie lange er für die Entwicklung der Fotos braucht.

Hochzeitsfotografie: Schöne Bilder für die Ewigkeit

Außer diesen grundlegenden Absprachen sollten Sie außerdem die wichtigsten Stationen der Hochzeit in einem Zeitplan festhalten: Ankunft der Braut und des Bräutigams, die Zeremonie als solche, das Vorstellen des frisch Verheirateten Paares, die vom Paar, von den Brauteltern und Trauzeugen gehaltenen Hochzeitsreden, der erste Tanz und so weiter. Nur so können Sie sicher sein, dass der Fotograf bei allen wichtigen Momenten dabei sein wird. Abgesehen von diesen Augenblicken sollte die Kamera sich jedoch unauffällig im Hintergrund halten, damit er die Feier nicht stört, und ungestellte Schnappschüsse schießen.

Vereinbaren Sie außerdem einen festen und vor allem frühen Termin für das Gruppenfoto vereinbaren, solange noch alle Gäste anwesend und in vorzeigbarem Zustand sind. Dieses und/oder ein Portrait des strahlenden Brautpaares machen sich dann hervorragend als nachträgliches Präsent an die Gäste. Solche Fotos mit der Dankeskarte zu verschicken oder sie gleich selbst als Karte zu gestalten, wie es zum Beispiel bei www.wunderkarten.de möglich ist, ist eine schöne Gelegenheit, sich bei seinen Gästen für ihr Kommen, ihre Glückwünsche und Geschenke zu bedanken und ihnen selbst eine erste kleine Erinnerung an diesen hoffentlich unvergesslichen Tag mitzugeben.


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Hochzeitsfotograf schreibt
am 1. September 2011 um 17:04 Uhr

Wenn ich sowas lese , frage ich mich wirklich wer solche Tipps gibt?! Ich als Hochzeitsfotograf kann nach jahrelanger Erfahrung nur den Kopf schütteln und hoffen das Brautpaare mehr Grips haben und mit einem Profi zusammenarbeiten und nicht mit jemanden wie Ihnen. So viele falsche und unsinnige Informationen auf einen Haufen sollten Ihnen peinlich sein.

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Radmila Kerl schreibt
am 16. Oktober 2011 um 16:08 Uhr

Sehr geehrter Verfasser, leider muss ich mich dem Kollegen “Hochzeitsfotograf” anschliessen: Ihre Tips sind wenig zielführend. Hierzu möchte ich folgende Anmerkungen aus meiner Praxis als Hochzeitsfotografin machen:
1) “zwei Fotografen engagieren, sogar mit unterschiedlichen Stil” – wie soll das funktionieren? Soll das Brautpaar erst mit dem ersten und dann mit dem zweiten ihre Portraits machen? Zwei Gruppenbilder? Dies ist eine Hochzeit, kein Fotoworkshop! Gleiches wäre zu empfehlen, dass man am besten zwei Köche engagiert, damit zumindest ein Menü gelingt :)
2) “Location vorher besichtigen um Lichtverhältnisse zu prüfen”: Lieber Verfasser, ich werde von meinen Brautpaaren ca. 6 Monate – 1,5 Jahre (!) im voraus und weltweit gebucht. Es interessiert weder das Brautpaar noch mich wie im Oktober die Sonne steht wenn die Hochzeit im Juli stattfindet! Und wenn wir bei Sonne besichtigen und an der Hochzeit regnet es? Location-Vorab-Besichtigung auf den Seychellen? Eine der wichtigsten Eigenschaften der guten Hochzeitsfotografen ist es ja, sich auf ständig wechselnde Lichtverhältnisse UMGEHEND einzustellen und IMMER technisch vorbereitet zu sein. Alles andere sollte das Brautpaar nicht buchen :)
3) “früher Termin für Gruppenbild solange die Gäste noch im vorzeigbaren Zustand sind” – dazu möchte ich nichts anführen – wollten Sie das Brautpaar und die Gäste beleidigen?
Herzliche Grüße aus München, Radmila Kerl

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