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25. August 2008

Wer ,,nur” standesamtlich heiratet, ist oftmals ratlos bei der Planung von dem ,,Danach”.

Esel © Pixelio/slicer

Oftmals heiraten Paare erst einmal nur standesamtlich, um die kirchliche Zeremonie plus der dazu gehörigen ,,Party” später nachzuholen. Da kommt dann immer zwangsläufig die Frage auf, wie man das entstehende Vakuumloch nach der standesamtlichen Trauung füllt?
Große Party wäre unangebracht und oftmals zu teuer, einfach nur brunchen ist zu langweilig. Macht ja jeder!

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23. August 2008

Es gibt viele Gründe, sich von Gott den Segen abzuholen. Aber auch eben einige dagegen.

Die Hochzeit ist wohl in jedem Klein-Mädchen-Blondwuschelkopf der absolute Inbegriff für den schönsten Tag in ihrem Leben. Ein toller Mann, der sie vergöttert und ihr vor Gott versichert, für immer an ihrer Seite und mit ihr zu leben.
Wie romantisch!

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19. August 2008

Die Checkliste, was den Traumprinzen ausmacht, der auch nach dem Retten mit dem weißen Pferd noch im Schloss mit einziehen soll, ist lang. Immerhin will er geheiratet werden – und das wollen wir allerhöchstens einmal in unserem Leben tun! Grund genug, sich die Sache genauestens zu überlegen.

Glück © Pixelio/geralt

Gestern rief mich ein Freund an, der, völlig am Boden zerstört, erklärte, seine Freundin hätte ihn rausgeschmissen. ,,Es würde einfach nicht passen”, war ihre Aussage. Doch nach längerem Forschen meinerseits drängte sich mir hartnäckig der Verdacht auf, dass die gute Dame eine Erziehungsmaßnahme unter dem Wort ,,Rauswurf” tarnt.
Die beiden sind verlobt.    [...mehr]


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18. August 2008

Wer heiratet, beginnt ein neues Leben. Plötzlich ist alles anders?

Liebesapfel © Pixelio/Jürgen_Acker

,,Der Mensch ist eine Insel.” – Diese Aussage hätte von mir stammen können. Ich war perfekt in meinem Single-Haushalt eingerichtet, ich konnte tun und lassen, schalten und walten, wie ich wollte, ohne dass es irgendwen interessiert hätte. Meine Mal-Utensilien auf dem Boden verteilen, mit bemalten Jeans herum laufen, Socken auf dem Sofa liegen lassen oder den ganzen Tag faul im Bett herum fläzen. Ich habe es geliebt. Und die Vorstellung, all das zu teilen – und dann auch noch für den ganzen Rest meines Lebens fand ich eher beängstigend.

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14. August 2008

Mittlerweile gibt es sogenannte Feierredner – Redner, die eine Rede für das Brautpaar halten, die Zeremonie leiten und begleiten.

,,Bis der Tod euch scheidet” war gestern, heute gibt es Feierredner. Freiberufler, die sich selbstständig gemacht und ihr Hobby, das Quatschen, zu ihrem Beruf gemacht haben. Wobei Beruf übertrieben ist: Feierredner ist kein geschützter Begriff, so kann sich also auch der siebzigjährige Nachbar nennen, der euch lieber was von der Kartoffelernte, anstatt der großen Liebe, erzählt.    [...mehr]


28. Juli 2008

Hochzeiten wollen gefeiert werden. Und da erscheint es schon fast obligatorisch, dass sich Brautpaar und Hochzeitsgesellschaft besonderen Aufgaben spielerisch stellen müssen. Dabei sollten die Hochzeitsspiele lustig sein, dürfen aber gut und gerne auch besonders mühselig für das Brautpaar sein. Denn Hochzeitsspiele sind wahre Klassiker auf einer Hochzeit.

Ein schon fast traditionsreiches Hochzeitsspiel ist das Wadenraten. Dabei stellen sich Bräutigam und freiwillige Männer der Hochzeitgesellschaft auf einen Stuhl und ziehen ihre Hosenbeine hoch. Die Braut, deren Augen bereits verbunden sind, muss nun die männlichen Waden abtasten und ihren Ehemann erkennen. Ebenso kann auch der Bräutigam mit verbundenen Augen die Knöchel seiner Ehefrau ertasten.    [...mehr]


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1. Juni 2008

Eine schwierige Frage stellt sich vor allem den Hochzeitsgästen. Was sollen wir dem Brautpaar nurKeks Geld © Flickr / oskay schenken? Was können die beiden besonders gut gebrauchen? Mit einem Geschenk ist man immer sicher, dass es nicht auf dem Speicher verstaubt, oder im Keller vermodert. Es ist aber leider auch furchtbar einfallslos. Geld.

Doch glücklicherweise müsst ihr die Scheinchen ja nicht wortlos in einem weißen Umschlag überreichen. Wer Geld schenken möchte sollte sich zumindest eine kreative Verpackung einfallen lassen. Hier ein paar Ideen wie ihr die Moneten am Schönsten loswerden könnt.

Zuerst einmal können die Scheine schön gefaltet in einem Blumenstrauß gesteckt werden. In Bastelläden finden sich dutzendweise Bücher zum Thema Origami oder Falttechniken. Ich würde euch allerdings raten nicht direkt mit den Geldscheinen zu üben, da diese dann unschön verknickt sind. Schneidet euch am Besten in passender Größe und Form ein paar Attrappen aus.

Dollar Note © Flickr / Darren Hester

Die gefalteten Euros müssen natürlich nicht zwangsläufig in einem, zugegebenermaßen, etwas langweiligen Blumenstrauß enden. Wenn ihr wisst wofür Braut und Bräutigam das Geld denn verwenden wollen eröffnen sich gleich eine ganze Menge weiterer Möglichkeiten. Plant das Paar eine Hochzeitsreise könnt ihr zum Beispiel eine Insel basteln auf der kleine Geldpalmen wachsen oder um die Geldboote fahren. Wen das Falten eher in einen Nervenzusammenbruch, als in einen Zustand der inneren Ruhe, treibt, kann die Scheinchen ja auch in einer Schatztruhe auf der Insel verstecken. Denn wer hat noch nie davon geträumt einen waschechten Piratenschatz zu finden?

Die Schatzsuche könnt ihr natürlich auch ohne Pappinsel vorbereiten und sehr schön mit der Entführung der Braut verbinden. Nur solltet ihr darauf achten, dass niemand sonst den Schatz vor dem Hochzeitspaar findet…

Wem das Vorbereiten der Schatzsuche zu aufwendig ist oder das Ganze einfach nicht mehr in den Tagesplan der Hochzeit passt, kann sich auch noch anders behelfen. Mit schönen, großen Sektgläsern, bunten Gelwachs, einem Docht und den Noten, lassen sich hübsche Geldkerzen machen.

Ein wenig handfester wird es bei folgendem Geldgeschenk: Die Münzen werden in einem Zementblock versteckt, der zusammen mit Hammer und Meißel überreicht wird. Der Restzement lässt sich übrigens ganz einfach mit Wasser wieder von den Kostbarkeiten abspülen. Ich hoffe ihr habt jetzt einige Anregungen zum Thema Geldgeschenke und ich bin mir sicher es fallen euch noch viele kreative Varianten ein.

Münzen © Flickr / helmet 13



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25. April 2008

Die Hochzeit ist ein magischer Moment. Ein Moment des vollkommenen Glücks. Und das Glück will gelebt werden. Gelebt werden für die Ewigkeit. Bedingungslose Liebe, tiefe Zuneigung, wahre Freundschaft sollen die Jahre überdauern. Und mit jedem verheirateten Jahr kann der besondere Moment erlebt werden. Denn die Hochzeit jährt sich und die Ehejubiläen werden gefeiert. Sie sind das Beiwerk, mit denen die Ehejahre beschritten werden.

Die Trauung, die so genannte grüne Hochzeit, leitet die Ehejubiläen ein, unter anderem:

Ewige Liebe © Flickr without younach 1 Jahr: Papierene Hochzeit
nach 2 Jahren: Baumwollne Hochzeit
nach 3 Jahren: Lederne Hochzeit
nach 5 Jahren: Hölzerne Hochzeit
nach 7 Jahren: Kupferne Hochzeit
nach 8 Jahren: Blecherne Hochzeit

nach 10 Jahren: Rosenhochzeit
nach 15 Jahren: Kristallhochzeit
nach 20 Jahren: Porzellanhochzeit
nach 25 Jahren: Silberhochzeit
nach 30 Jahren: Perlenhochzeit
nach 35 Jahren: Leinwandhochzeit
nach 40 Jahren: Rubinhochzeit

nach 50 Jahren: Goldene Hochzeit
nach 60 Jahren: Diamantene Hochzeit
nach 65 Jahren: Eiserne Hochzeit
nach 67 Jahren: Steinerne Hochzeit

nach 70 Jahren: Gnadenhochzeit
nach 75 Jahren: Kronjuwelenhochzeit
nach 80 Jahren: Eichenhochzeit
nach 100 Jahren: Himmelhochzeit

Die Ehejubiläen allein machen nicht glücklich. Aber sie sind ein Ausdruck der gemeinsamen Wertschätzung. Und der Traum der einen großen Liebe für das gesamte Leben lebt im jedem Menschen.    [...mehr]


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27. Februar 2008

Das ist wohl der Traum von jedem Paar, dass gerade heiratet: Ganz alt werden und immer zusammenbleiben. Clarence und Mayme Vail aus White Bear Lake in Minnesota haben genau das geschafft. Letzten Sonntag feierte das Ehepaar ihren 83. Hochzeitstag. Damit haben sie einen Rekord aufgestellt und sind jetzt sogar mit einem Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde vertreten. Als das am längsten verheiratete Ehepaar der USA.

Hände mit Ring © Flickr / re-ality

Mayme Vail verrät ihr Rezept für eine solch lange Partnerschaft: “Man muss hin und wieder einmal zugeben, wenn man Unrecht hat.” Die beiden heirateten 1925 und wohnen nun seit einem Jahr in einem Seniorenheim. Schließlich ist Mayme 99 Jahre und Clarence stolze 101 Jahre alt.

Die Familie ist mittlerweile wirklich riesig. Mit sechs Kindern, 39 Enkeln, 101 Ur-Enkeln und man höre und staune 40 Ur-Ur-Enkeln können sich die Vails bestimmt nicht über mangelnden Besuch beklagen. Bleibt nur noch dem alten Pärchen alles Gute zu wünschen, und sie sich zum Vorbild für die eigene Ehe zu nehmen. Ich finde es sehr beruhigend Geschichten wie die von Mayme und Clarence zu hören, denn daran sieht man: Wenn man wirklich will, dann klappt das schon!    [...mehr]


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14. Februar 2008

Die Französin Anna Gavalda flattert seit einigen Jahren wie eine schriftstelleringewordene Elfe mit Flügeln aus Zuckerguss durch die schwermütigen Bestsellerlisten Deutschlands und Frankreichs. Mit ihren leichten Geschichten aus “Ich wünsche mir, dass irgendwo jemand auf mich wartet” und zuletzt mit “Zusammen ist man weniger allein” hat Gavalda ein eigenes kleines Wohlfühl-Genre erfunden; nicht ganz Liebesroman, nicht ganz Komödie, nicht ganz Tragödie – aber irgendwie dazwischen, und auf jeden Fall begeisternd.

Ensemble, c’est tout, mit Brille …

Nicht unbedingt große Literatur, aber mal ehrlich: Vor oder kurz nach der Hochzeit würden Ian McEwans “Am Strand”, Flauberts “Madame Bovary” oder Fontanes “Effi Briest” Ihnen ohnehin nur die Laune verderben. Also Gavalda, mit der geht man (bislang) eigentlich immer auf Nummer sicher.

“Zusammen ist man weniger allein” ist die Geschichte einer unfreiwilligen Wohngemeinschaft in einem alten Pariser Mietshaus, die im Lauf der Zeit zueinander findet – die junge, magersüchtige Camille, der abweisende Philibert, die Seniroin Paulette und ihr Rocker-Enkel Franck. Alles keine Durchschnittscharaktere. Dass ihre Beziehung untereinander nicht gerade reibungslos verläuft, ist klar. Gavalda versteht es, aus dieser Konstellation eine wunderbar-leichte, irgendwie weise und – gelegentlich – ironische Geschichte zu machen. Gut lesbar, voller Dialogwitz: Mit “Zusammen ist man weniger allein” ist Anna Gavalda ein anrührendes Großstadtmärchen gelungen; eine wunderbare Mischung aus Liebes-Roman und Tragikomödie.    [...mehr]


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