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Kategorie: Braut, Hochzeitsbräuche
10. März 2008

Der berühmte Abschied aus der Freiheit sollte gut geplant sein. Denn schließlich ist es kein Abend wie jeder andere. Angeblich feierten schon die Griechen solche Feste. Ihr steht also in alter Tradition.

Abschied vom Junggesellinnen-Dasein

Zuerst einmal solltet ihr euch überlegen in welchem Rahmen gefeiert werden soll. Was ist die Braut für ein Typ? Geht sie gerne auf große Partys oder genießt sie lieber einen guten Rotwein mit Freunden? Je nach dem solltet ihr auch ihren Junggesellinnen Abschied planen.




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Kategorie: Braut, Hochzeitsbräuche
6. März 2008

Brautschuhe © Flickr / Est Bleu2007Brautschuhe © Flickr / Est Bleu2007Brautschuhe © Flickr / Est Bleu2007

Zwar sieht man ihn meist kaum unter dem langen, wallenden Brautkleid, doch trotzdem ranken sich zahlreiche Mythen und Bräuche um den Schuh der Braut.

Früher ließ sich an dem Brautschuh so einiges ablesen. Denn das Geld für ihren Schuh, musste sich die Braut selbst zusammensparen. Somit konnten die Gäste sehen ob die Frischvermählte, denn auch einmal eine gute Hausfrau seien würde. Daher stammt auch der Brauch die Fußbekleidung mit Kleingeld zu bezahlen.

Wenn sich die Braut nun auch noch eine Münze in einen ihrer Schuhe legt, dann muss sie sich zwar mit einem wunden Fuß herumplagen, doch um ihre Finanzen muss sie sich angeblich keine Gedanken mehr machen.

Um wenigstens die Flitterwochen zu finanzieren scheint mir folgender Brauch ein wenig sinnvoller zu sein: Die Versteigerung von Schuh und Schleier. Ganz amerikanisch wird bei dieser Versteigerung bei jedem Gebot auch sofort bezahlt. Es wird so lange geboten und gezahlt, bis sich kein Interessent mehr findet. Wer einen vollen Hunderter beisteuert, dem winkt ein Kuss von der Braut oder vom Bräutigam, je nach dem ob Männlein oder Weiblein geboten haben. Nach der Versteigerung bekommt die Braut Schleier und Schuhe übrigens wieder zurück.

Doch das ist nicht die einzige Möglichkeit wie der schöne Schuh Geld einbringen soll. Ist die Feier im vollem Gange, so sollen die Kinder der Gäste versuchen der Braut den linken Schuh unter dem Tisch auszuziehen. Ist das geschafft so wird mit dem Schuh Geld für die Hochzeitskasse eingesammelt.

Ein weiterer Brauch der ausnahmsweise einmal nichts mit Geld zu tun hat ist das “auf die Füße treten”. Braut und Bräutigam versuchen sich gegenseitig auf die Füße zu treten, um so nicht unter dem Pantoffel des Anderen stehen zu müssen. Wer es schafft seinen Partner öfter zu erwischen behält dem Aberglauben nach die Oberhand in der Ehe. Aber ich bin mir sicher ihr schafft es auch euch im Alltag zu einigen, ohne euch gegenseitig auf die Füße zu treten!    [...mehr]


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27. Februar 2008

Palmen Strand © Flickr / SpingooStrände werdet ihr hier auf jeden Fall genug finden. 365 an der Zahl, für jeden Tag im Jahr einen, so wirbt zumindest die Touristen Information. Ihr werdet es wohl kaum schaffen während eurer Flitterwochen euch in allen Buchten in den warmen Sand zu legen, doch das sollte wirklich nicht eure Sorge sein. Antigua und Barbuda sind noch aus einem anderen Grund ein wunderbares Ziel für eure Hochzeitsreise: Laut dem Guinness-Buch der Rekorde von 2006 ist es das heiratsfreudigste Land!

Die optimale Reisezeit liegt zwischen Mitte Dezember und April. Im Juli und August klettern die Temperaturen dann über die angenehmen 27°C der Wintermonate. Ab August bis Oktober müsst ihr allerdings auch mit Hurrikanen rechnen. Wenn ihr die Hauptsaison umgehen wollt, dann solltet ihr auch den Dezember lieber meiden. Da das Klima auf Antigua und Barbuda vergleichsweise trocken ist, müsst ihr euch nicht vor Dauerregen fürchten.

Wenn ihr mal genug von Strand und Meer haben solltet und ihr euch genügend von dem Hochzeitsstress erholt habt, bietet zum Beispiel sich ein Ausflug zu der alten Zucker-Plantage “Betty’s Hope” an. Aber der wohl beliebteste Besichtigungs-Ort nennt sich Nelson’s Dockyard, und ist das größte Freilichtmuseum der Karibik. Der ehemalige Marinehafen wurde liebevoll restauriert und ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Restaurants und kleine Geschäfte laden zum Bummeln und Verweilen ein.

Wie auch die anderen karibischen Inseln empfiehlt sich hier besonders der Wassersport. Tauch- und Schnorchelbegeisterte können unter Wasser ein wahres Paradies an Korallen entdecken. Wem die Natur über Wasser lieber ist, wird bestimmt von einem Segelausflug begeistert sein. Für was auch immer ihr euch entscheidet, ich bin mir sicher es wird eine unvergessliche Zeit.

Pärchen Sonnenuntergang Strand © Flickr / Firimeeha

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15. Februar 2008

British Virgin Islands © Flickr / fuzzy 10

Die zu den kleinen Antillen gehörenden Inseln, sind ja alleine schon wegen ihres Namens, die Jungferninseln, eine lustige Idee für die Flitterwochen. Doch es ist nicht nur der Name, der diese Inselgruppe so besonders macht. Insgesamt gehören 60 Atolle gehören zu dem Staat. Die 20.000 Einwohner, die auf gerade mal 21 der besagten Inselchen verteilt sind, versprechen eine sehr zweisame Zeit. Kasinos und Vergnügungshochburgen werdet ihr hier umsonst suchen, doch vor Langeweile müsst ihr euch hier auf gar keinen Fall fürchten! Die wichtigsten Inseln sind Tortola, Virgin Gorda, Jost van Dyke und Anegada.

Schildkröte © Flickr / Nothing To DeclareWie ihr die vielen, glücklicherweise vom Massentourismus verschonten, Strände erkundet ist euch und eurer Fantasie überlassen. Es gibt eine große Auswahl an Segel- und Motorbooten beispielsweise, die sowohl mit als auch ohne Crew gemietet werden können. Bewegt ihr euch lieber in dem Wasser als darauf, dann könnt ihr euch auf ein paar schöne Schnorchel oder Tauchtouren freuen! Vielleicht habt ihr ja auch mal Lust euch auf einen Pferderücken zu schwingen…?

Gesprochen wird in dem kleinen Land Englisch und die Menschen sind sehr freundlich, ihr solltet also keine Verständigungsprobleme haben. Falls ihr nicht in einem Hotel übernachten wollt, sondern in einer privaten Villa, dann schaut euch mal auf dieser Seite um, ihr werdet bestimmt ein paar “Juwelen” finden. Doch natürlich gibt es auch wunderschöne Hotels und Resorts in denen ihr eure Hochzeitsreise in vollen Zügen genießen könnt.

Bezahlt wird auf den Karibik-Inseln mit US-Dollar und eine Temperatur von 26 bis 32 Grad das ganze Jahr über ist wirklich perfekt. Von Juni bis November solltet ihr allerdings lieber noch zu Hause bleiben, da das die Hurrican-Saison ist. Wie auch auf den anderen karibischen Inseln ziehen die Preise um Weihnachten und Sylvster an, wer das umgehen möchte fliegt lieber etwas früher oder später.

Pärchen Hängematte © Flickr / Chris Bodenner

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12. Februar 2008

Anguilla © Flickr / dmansouri

Das englischsparchige Strandparadies gehört zu den eher ruhigeren karibischen Inseln. Somit eine gute Wahl für die Flitterwochen. Es gibt viele schöne und luxuriöse Hotels in denen ihr euch verwöhnen lassen könnt. Allerdings solltet ihr euer Budget vorher gut kalkulieren, denn durch fehlende Busverbindungen beispielsweise werden ungeplante Kosten auf euch zukommen.

Mit Hurrikanen muss zwischen Juni und November gerechnet werden, in dieser Zeit ist es ratsam noch zu Hause zu bleiben. Auch die Wochen um Weihnachten und Sylvester sind nicht unbedingt zu empfehlen, da sich in dieser Zeit die Preise teilweise verdoppeln… Und diese sind auch in der Nebensaison nicht ganz ohne.Tauchen Paar © Flickr / mediocre

Falls ihr gerne schnorchelt, taucht oder es mal versuchen möchtet seid ihr hier auch genau richtig. Denn vor der wunderschönen Küste befindet sich ein Korallenriff, dass es zu erkunden gilt. Als Ausgangsort empfiehlt sich zum Beispiel Shoal Bay East. Für schon etwas erfahrernere Taucher und Schnorchler kann ich die Prickly Pear Cays ans Herz legen, hier finden sich auch Schiffswracks neben den Sehenswürdigkeiten der Natur. Auch ein Ausflug zu der mit Ziegen bevölkerten Scrub Island lohnt sich bestimmt. Nehmt euch allerdings hier eine Kleinigkeit zu essen mit, denn eine Strandbar werdet ihr hier nicht finden.

Wollt ihr euch rundum versorgen lassen, und auch nicht viel im Voraus planen, dann schaut doch mal auf dieser Seite vorbei. Zu den Kosten und Geldfragen bleibt zu sagen: Bezahlt wird auf dem Eiland mit East Caribbean Dollar (EC$) und für umgerechnet 50 Euro werdet ihr ein gutes Essen mit Blick auf das karibische Meer bekommen. Vielleicht ja sogar mit einem spektakulären Sonnenuntergang.

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8. Februar 2008

Kuba , ein Land mit bewegter Vergangenheit. Ein Land, dass berühmt für seinen Rum und seine Zigarren ist, aus dem lebhafte Musik kommt und welches wunderschöne Plätze zum erkunden bietet.

Kuba Auto © Flickr / secretsamba

Wer in seinen Flitterwochen also keine Luxusboutiquen, dafür aber ein wenig Nostalgie und atemberaubende Natur erleben möchte ist auf der karibischen Insel genau richtig. Die beste Reisezeit ist zwischen Dezember und April, dann ist die stürmische Hurricane-Saison vorbei, es ist aber auch noch nicht unerträglich heiß. In genau dieser Zeit sind allerdings auch die Zimmerpreise in den Hotels ein wenig teurer, da viele europäische Besucher dem Winter entfliehen wollen.

Habt Ihr euch für eine passende Reisezeit entschieden, steht der genaueren Planung nichts mehr im Wege. Ich möchte hier empfehlen die Hochzeitsreise zu teilen. Eine Zeit lang zum Beispiel in einem Kolonialhotel in “La Habana” und einige Zeit an einem weißen Sandstrand unter Palmen. Auf dieser Seite lassen sich ganz bequem Hotels und Unterkünfte suchen. Natürlich lassen sich auch bei allen bekannten Reiseveranstaltern komplette Hochzeitsreisen buchen.

Kuba Karte © Flickr / thy

Und zum Schluss noch ein paar Tipps und Infos zu Land und Leuten. Das Geld solltet Ihr am Besten direkt am Flughafen oder in einem großen Hotel tauschen, mit Euro seid Ihr hier gut bedient. Mittlerweile gibt es den sogenannten konvertiblen kubanischen Peso, der an den US-Dollar Kurs gekoppelt ist. Die Pesos werden aber eigentlich nur benötigt um sich eine Kleinigkeit auf der Strasse zu kaufen oder die kubanischen Transportmittel zu nutzen. Was auf jeden Fall in den Koffer sollte sind Kleinigkeiten für die Kinder auf Kuba. Oft gibt es Engpässe auf der Insel und für ein Stück Seife, Gummibärchen oder einen Kuli werdet Ihr bestimmt mit einem strahlenden Lächeln belohnt.




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7. Februar 2008


Brautstrauß © Flickr / idiottool

Die ersten Bilder die man vor dem inneren Auge sieht wenn man das Wort Hochzeit hört, haben wahrscheinlich genau mit diesen drei Worten zu tun. Nach der Trauung wird das frisch vermählte Paar mit Reis beworfen. Der Reis symbolisiert Fruchtbarkeit und soll so denn beiden Nachwuchs garantieren. Möchte das Paar nicht kirchlich heiraten, kann der Reis auch vor dem Standesamt geworfen werden.

Doch nicht nur die Gäste werfen mit Reis auch Braut und Bräutigam dürfen einmal werfen. Die Braut den Strauß, und der Bräutigam das Strumpfband seiner Liebsten. Dabei stellen sich die Junggesellen und Junggesellinnen unter den Hochzeitsgästen hinter die beiden Heiratskandidaten und versuchen jeweils die Blumen oder das kleine Stück Stoff zu fangen. Diejenige welche den Brautstrauß nun gefangen hat heiratet angeblich als nächstes. Gleiches gilt für den Junggesellen, der das Strumpfband gefangen hat. In Frankreich wird das Brautaccessoire übrigens versteigert und kommt somit der Haushaltskasse oder vielleicht den Flitterwochen der Verheirateten zu Gute.

BlumenmädchenAuch die Blumenmädchen dürfen natürlich bei keiner Hochzeitsfeier fehlen. Die Kleinen sind meist schnell dafür zu begeistern Blumen oder Blütenblätter zu werfen. Für welche Blumen ihr Euch entscheidet liegt bei Euch; hier einige Bedeutungen für die beliebtesten Blumen. Rote Rosen stehen zum Beispiel für leidenschaftliche Liebe, während weiße Rosen Einheit und Treue symbolisieren, ähnlich wie Efeu. Wer sich für Rosen in orange entscheidet stellt damit Glück und Hoffnung dar. Auch gelbe Rosen stehen für Freude, allerdings auch für Eifersucht. Als ein Zeichen für Reichtum wird die Pfingstrose benutzt, für Unschuld hingegen steht das Gänseblümchen. Doch wem eine Blume besonders gut gefällt der sollte meiner Meinung nach nicht so sehr auf die Bedeutung schauen. Eine Lieblingsblume kann ja auch eine ganz individuelle Bedeutung für jeden Einzelnen haben.    [...mehr]


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6. Februar 2008

Scherben Polterabend © Johann Dudla / PIXELIO

Scherben bringen Glück! Das weiß doch jedes Kind. Und somit ist es auch nicht verwunderlich, dass vor der Hochzeit ordentlich mit Tellern, Tassen und Suppenschüsseln gescheppert wird.

Doch woher genau kommt dieser Brauch? Zu dieser Frage gibt es verschiedene Theorien. Manche behaupten die Junggesellen, die nicht das Glück hatten die Braut heiraten zu dürfen, könnten so ein bisschen Dampf ablassen. Doch schließlich dürfen ja alle, Männlein wie Weiblein und verheiratet wie unverheiratet, munter das Porzellan auf den Boden werfen. Es gibt scheinbar noch weitere Gründe: Durch das laute Klappern werden die bösen Geister von dem Brautpaar ferngehalten, das klingt doch plausibel.

Es sollte jedoch beachtet werden, dass auf gar keinen Fall Gläser oder gar Spiegel beim Poltern zu Bruch gehen. Dies bringt sieben Jahre Pech in die Ehe, so der Aberglaube. Am besten man informiert die Gäste kurz was sie alles zerdeppern dürfen,Zerbrochenes Geschirr © Rebel / PIXELIO darunter fällt nicht nur Porzellangeschirr, sondern auch Keramiksachen. Um sich die bösen Geister noch effektiver vom Halse zu halten darf auch gerne mit Blech- und Metallgegenständen Krach gemacht werden.

Den entstandenen Scherbenhaufen muss das junge Paar am Ende allerdings selbst zusammenfegen. Auch das hat einen Hintergrund. Braut und Bräutigam sollen lernen die schwierigen Lebensphasen gemeinsam zu meistern. Um die beiden so richtig auf die Probe zu stellen, wird oft kurz bevor das zerbrochene Geschirr beseitig ist der Scherbencontainer noch einmal umgekippt. Das künftige Ehepaar muss sich also auf mehrfaches Fegen einstellen, doch danach wird meist umso ausgelassener gefeiert.

Eine offizielle Einladung gibt es übrigens meist nicht, es werden Tag und Ort bekannt gegeben und dann kann kommen wer möchte. Der Tradition nach findet die Feier an dem Freitag oder Donnerstag vor der Hochzeit statt und zwar vor dem Haus der Braut. Falls diese noch bei ihren Eltern wohnt, wird dort geklirrt und geklappert was das Zeug hält.

Auch wenn es so einigen ein schlechtes Gewissen bereitet einfach so das schöne Geschirr zu zerschlagen, ich freue mich schon auf den nächsten Polterabend. Und mit den Frühlingsmonaten kommt der bestimmt…!



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24. Januar 2008

Junggesellenabschied © skidrdDer Junggesellenabschied stellt die symbolische Verabschiedung eines angehenden Ehemannes von seinem “freien” Leben als Junggeselle dar und wird dementsprechend zelebriert.

Im rein männlichen Freundeskreis wird der Verlobte von seinen Kumpanen allerlei Versuchungen ausgesetzt. Dabei wird für gewöhnlich “noch mal so richtig die Sau rausgelassen” und all das, was man laut gängiger Moralvorstellungen in einer Ehe tunlichst zu unterlassen hat, ein letztes Mal ausgekostet.

Die Palette reicht vom klassischen Besäufnis bis zum Besuch einer Striptänzerin, die sich allerlei Nahrungsmittel vom Körper knabbern oder Geldscheine in die knappe Bekleidung schieben lässt. Die Feier kann auch ganz in eine Tabledance Bar verlegt werden, was allerdings auch mit höheren Getränkepreisen einhergeht. Es können ebenso allerhand Spiele und auch kleine Entführungen mit zu lösenden Aufgaben inszeniert werden, die irgendeinen persönlichen Bezug zum Junggesellen haben. Der Phantasie sind bei der Planung natürlich kaum Grenzen gesetzt.

Zeitlich sollte der Junggesellenabschied auf keinen Fall direkt vor der Hochzeit veranstaltet werden, schließlich wachen für gewöhnlich diverse Teilnehmer mit einem Kater auf. Die Finanzierung wird heute meist auf sämtliche Gäste umgelegt. Der Bräutigam selbst kann, auffällig und möglichst albern verkleidet, in der Fußgängerzone auf Passanten angesetzt werden, um ebenfalls einen Teil der Kosten durch Betteln oder den Verkauf von Süßigkeiten oder ähnlichem Kleinkram zu erwirtschaften.

Auch wenn er ausgelassen feiern soll, sein Gewissen sollte der Junggeselle dabei nicht abschalten. Ein Seitensprung wird nicht unwichtiger, weil er “noch rechtzeitig” stattgefunden hat.




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