Beiträge vom: Oktober, 2008

Kategorie: Hochzeitsbräuche
29. Oktober 2008

Kennt ihr das? Ihr seid auf eine Hochzeit eingeladen und wisst irgendwie nicht so recht, was ihr dem betreffenden Brautpaar schenken sollt. Einen Haushalt führen die beiden schon seit Jahren zusammen und Geld ist so unpersönlich. Und nun?

Sekt im schönen Ambiente

Das Hochzeitsgeschenk ist ein ganz besonderes. Da möchte man als geladener Gast ungern etwas falsch machen. Aber was schenkt man bei so einem wichtigen Anlass? Ein elektronischer Teigrührer wäre zwar angebracht, ist aber irgendwie so… unpassend in dieser emanzipatorischen Zeit, wo Frauen lieber Managerinnen anstatt Hausfrauen werden.
Die nächste Möglichkeit ist Geld. Aber selbst hübsch verpackt wirkt das Geldgeschenk wie ein hähmisch grinsendes böses Omen, welches man der Braut gedankenlos in die Hand drückt. Irgendwie gruselig. Also nein.    [...mehr]


Kategorie: Allgemein
27. Oktober 2008

Im letzten Artikel bin ich schon auf den Trend der Nicht-Ehelichung eingegangen, daher heute noch ein Beitrag für all die Paare unter uns, die ihr Leben miteinander verbringen, aber trotzdem auf den Trauschein verzichten möchten.

Wie ich ja schon bereits erzählte, ist dies ein regelrechter Trend, der in den letzten Jahren immer weiter erstarkt. Und wie das mit Trends so ist, hinkt unsere allzu konservative Gesellschaft stolpernd hinterher. So richtig einzuordnen weiß sie diese Paare nämlich noch nicht, die sich dazu entscheiden, nicht einfach nur noch nicht zu heiraten, sondern einfach niemals zu heiraten. Und trotzdem bis zum ,,bis das der Tod uns scheidet“ zusammen bleiben wollen.

Viele Hochzeitsanbieter versuchen, diesen Trend jetzt aufzugreifen, indem sie auf die unwürdigen eingehen. Es gibt Berater, alternativ-Feiern und sogar die etwas abgespeckten Flitterwochen. Was aber gänzlich noch fehlt, ist unsere Gesetzgebung, denn diese sieht immer noch nicht vor, dass Menschen zwar alles haben und miteinander teilen wollen, aber das eben nicht vor Gott bezeugen möchten. Nicht einmal das Standesamt scheint sie locken zu können.

Im Grunde genommen soll das ja jeder so handhaben, wie er es für richtig hält. Jedoch sollten Paare, die ernshaft erwägen, sich die Ewigkeit zu versprechen, die sollten sich trotzdem ein paar ernsthafte Gedanken über die Gestaltung ihrer Zukunft machen.
Zum Beispiel ist die Versicherung ein schwieriges Thema. Eine Lebensversicherung sieht zumeist immer nur den verheirateten Part vor, nicht aber den Lebensgefährten. Und wenn es noch so viele gemeinsam verbrachte Jahre sind.
Das sollte man auf jeden Fall berücksichtigen und gegebenenfalls ändern.

Aber auch andere Faktoren wie Erbschaften oder Namen der Kinder sind wichtige Aspekte, die unbedingt bedacht und geplant werden sollten. Da die Gesellschaft uns in der Hinsicht nichts vorkaut, ist das eben unsere Aufgabe, dieses zu übernehmen.
Doch auch dieser Trend wird eifrig von vielen Anbietern aufgegriffen: Es gibt viele Seiten im www, die helfend und beratend auch den unkonservativen Paaren zur Seite stehen. Kein Wunder, es ist ja auch ein Trend und wie das mit diesen so ist – man möchte Geld damit verdienen.

Ganz egal, zu welcher Lebensform Sie sich entscheiden, wichtig ist doch, dass Sie Ihre Entscheidung so fällen, dass es Sie glücklich macht. Das muss nicht immer in den gesellschaftlichen Rahmen passen, es kann ihn auch gerne mal sprengen. Hauptsache Sie sind glücklich :-) .

[...mehr]


Kategorie: Heiratsanträge
25. Oktober 2008

Irgendwie haben wir es ja geahnt. Hochzeiten werden seltener. Junge Paare teilen sich ihre Bettdecke gerne auch ohne Trauschein und haben auch nicht vor, daran so schnell etwas zu ändern.

Paar am Wasser

In unserer lockeren, pseudo-gelassenen Gesellschaft, wo Individualismus und Freiheit fälschlicherweise als Ideale verkauft werden, ist es eigentlich kein Wunder, dass Menschen paranoide Bindungsängste entwickeln und annehmen, dass ohne großartige Verbindlichkeiten das Leben sehr viel schöner ist. Meiner Meinung nach steckt da auch ein klein wenig ,,Konsumverhalten” hinter. Steinigt mich ruhig für diese These, aber ich glaube, propagierter, purer Egoismus trägt Mitschuld an der Tatsache, dass besonders junge Menschen sich gerne eine geheime Hintertür offen lassen wollen… so für alle Fälle. Man weiß ja nie, ob nicht noch was besseres an die Türe klopft.

[...mehr]


Kategorie: Hochzeitsbräuche
22. Oktober 2008

Wer heiratet, tut das gemeinhin nicht allein. Familie, Freunde und Kollegen sind bei dem freudigen Ereignis mit dabei. Besonders nah dran am Geschehen sind hierbei der Trauzeuge bzw. die Brautjungfer der Betroffenen. Und diese sollten natürlich sorgfältig gewählt werden.

Beste Freundinnen

Für den Mann ist das meistens relativ einfach. Der beste Sandkastenfreund wird der Trauzeuge. Immerhin schaut man seit Jahren zusammen Fußball, hat früher die ersten Partys unsicher gemacht und jetzt wird eben zusammen geheiratet. Basta. So einfach ist das.    [...mehr]


Kategorie: Hochzeitsbräuche
19. Oktober 2008

Bei diesem Thema stellen sich einigen, die schon geheiratet haben, die Nackenhaare auf, denn diese gut gemeinten Sprüche und allgemeinen Erheiterungen können sehr schnell ins bodenlose rutschen und für peinliche Stille im Festsaal sorgen, wenn sie deplatziert und als ein Elefant im Porzellanladen daher getrampelt kommen.

eine schöne Hochzeitsrede macht das frisch gebackene Brautpaar lächeln © Pixelio/mad-max

,,Und wenn der Ehemann einmal ausbricht, um mit der Arbeitskollegin…” trompetet der freudige Onkel Sam, den sich sein Bruder als Hochzeitsredner ausgesucht hat, weil Sam eigentlich immer eine lustige Geschichte und einen guten Witz auf Lager hat. Das hier übertrifft jedoch jeden blöden Witz. Und es ist auch nicht mehr lustig. Schwitzend beobachtet der frisch verheiratete Mann Danny seine Ehefrau Susanna, die mittlerweile fuchsteufelswild ist. Und tötende böse Pfeilbogenblicke Richtung Sam wirft, die an seinem blitzenden Lächeln wirkungslos abprallen.    [...mehr]


Kategorie: Heiratsanträge
13. Oktober 2008

Das letzte mal habe ich über den Heiratsantrag geschrieben. Und was gehört zu einem klassisch ordentlichen Antrag dazu? Genau. Die Ringe!

Trauringe © Pixelio/rebel

In Filmen ist das ja immer so, dass die Kerzen brennen, der Kellner Geige spielt und der Rotwein fantastisch schmeckt. Am besten sitzt man direkt vor der Skyline seiner Lieblingsstadt, die Sterne lächeln selig und der Mond spiegelt sich glitzernd im angrenzenden Fluss. Der hinreißende Mann fällt auf die Knie, ohne dabei seine Männlichkeit einzubüßen, greift mit leuchtenden Augen nach der Hand der natürlich wunderhübschen Dame und haucht ein ergebenes: ,,Willst du meine Frau werden?”

[...mehr]


Kategorie: Heiratsanträge
8. Oktober 2008

Die wichtigste Frage bekommt man im Idealfall nur ein einziges Mal gestellt. Umso wichtiger ist es also, dass das Ambiente, in dem die Frage gebettet wird, stimmt.

Rose © Pixelio/Minimax

,,Willst du…?” Es sollte die wichtigste und entscheidenste Frage im Leben eines Menschen sein. Und derjenige, der fragt, sollte dies nicht ausgrechnet beim Zähneputzen tun oder beim Kaffee trinken, während er Zeitung liest. ,,Wie wär´s, wenn wir heiraten?” Könnte ja ´ne gute Idee sein, oder wie? Die allerwenigsten stellen sich so Romantik vor. Da fehlen die Rosenblütenblätter. Die Kerzen. Das Glitzern in den Augen und die schwachsinnig idealisierte Liebe, natürlich.

[...mehr]


Kategorie: Hochzeitsbräuche
3. Oktober 2008

Traditionen werden bei konventionellen Hochzeiten ganz groß geschrieben. Der Aberglaube gibt feste Regeln für das zukünftige Glück vor. Besonders die Braut muss sich an solche richten, um sich ihr immerwährendes Glück zu sichern.

,,Etwas altes, etwas neues, etwas geborgtes und etwas blaues” - kennen Sie die Redensart? Bestimmt. Denn sie ist so alt und berühmt wie das Herz © Pixelio/geraltHeiraten selber. Und eigentlich ist es auch eine schöne Idee unter den zahlreichen Traditionen, denn die Symbole stehen allesamt dafür, dass die Braut nicht leer in den Ehehafen fährt. Und dass Braut immer auf die Unterstützung ihrer Familie und ihren Freunden hoffen darf.

Dabei muss sie jedes angesprochene Adjektiv irgendwie an sich tragen. Etwas altes meint dabei häufig ein geschenktes Familien-Schmuckstück. Eine Kette vielleicht, die Oma schon bei ihrer Hochzeit getragen hat. Oder den ehemaligen Brautschleier der eigenen Mutter. Oft einigen sich Braut und ,,Helfer” auf ein schöne Accessoir, welches die Schönheit der Frau unterstreicht. Und meistens ist es ein schönes Familienerbstück.    [...mehr]


Kategorie: Braut
1. Oktober 2008

Das Brautkleid ist für die Frau das wohl wichtigste Kleidungsstück in ihrem Leben - so verspricht es zumindest das weit verbreitete Ideal. Daher ist die Suche nach dem perfekten Kleid auch oftmals sehr aufwändig - und nicht selten frustrierend.

Brautkleid © Pixelio/sylviafotosDer weiße Spitzentraum auf dem Foto ist der absolute Blickfang. Glücklich lacht die junge Dame ausgelassen in die Kamera. Es scheint, als wäre der perfekte Moment eingefangen, arrangiert für die Erinnerung, zum nie-vergessen. Aber so soll es ja auch sein, nicht wahr? Immerhin hat man so viel Energie aufgewartet, um dieses Kleid zu finden, das am Ende schon irgendwie eine eigene Persönlichkeit zu haben scheint und dem Frau vielleicht sogar ein Tränchen nachweint, wenn der samtene Tüll im Schuhkarton unter dem Kleiderschrank verschwindet.

Es gibt viele Möglichkeiten, an ein Kleid heran zu kommen. Die erstere, traditionelle, ist, das Brautkleid der eigenen Mutter zu tragen. Was deren Herzen zu überdimensionalen, wild pochenden Klopsen anschwellen lässt, beschert Ihnen eher eine kalte Gänsehaut auf dem Rücken. Der staubige Stoff hat mit ,,heute” nicht mehr viel gemein. Weder den Trend, noch den Duft frisch verarbeiteter Textilen. Viele Töchter tragen es trotzdem - weil sie ihre Mutter so lieb haben und nicht enttäuschen wollen ;-) .    [...mehr]


Kategorie: Braut
1. Oktober 2008

Brautstrauߩflickr/ by Torsten Mangner

Der Brautstrauß gehört zu jeder Hochzeit dazu wie die Ringe oder die Trauzeugen. Er hat die Aufgabe, das Brautkleid optisch zu untermalen, muss aber auch zu dem Anzug des Bräutigams passen.

Wie sie sehen, ist die Wahl des Brautstraußes keine einfache Sache, die man einfach mal so zwischen Tür und Angel erledigen kann.

Die Farbwahl der Blumen kann ebenso in zarten Pastelltönen, wie auch in kräftigen und leutenden Farben erfolgen. Oftmals trägt der Bräutigam dann die gleichen Blumen als Anstecker an der Sakko-Jacke oder die Braut trägt sie im Haar.

Auch die Form ist entscheidend. Fließen die Stäuße hinab, passen sie sehr gut zu Brautkleidern mit langen Schleppen. Der Strauß kann von jedem Brautpaar individuell gestaltet werden, so bekommt er dann auch eine persönliche Note.    [...mehr]