Wer heiratet, begibt sich irgendwie auf eine nicht enden wollende Shoppingtour.

Wir wissen: Heiraten ist teuer. Und: Heiraten ist auch kein bespaßendes Utensil einer Beziehung. Es muss vieles vorbereitet und vor allen Dingen eingekauft werden. Die Braut hetzt Woche für Woche von einem Brautladen in den nächsten, findet sich in zu engen Korsagen und irgendwie peinlichen Tüllröckchen wieder, die beste Freundin ist auch schon genervt und dann kommen ja auch noch die Eheringe, die Einladungskarten und die verdammten Schleifchen hinzu. Von der Torte mal ganz zu schweigen. Und überhaupt: Was sollen wir eigentlich für Serviertten auf die Teller legen?
Auch solche trivialen Fragen müssen beantwortet werden.
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Zweifeln ist menschlich. Nur dabei darf man nicht verzweifeln.

Die Zweifel gehören zum Heiraten dazu wie das Brautkleid oder das Ja-Wort. Ob es nun die Frage ist, ob die Feier auch so gelingt, wie man sich das vorgestellt hat oder ob es der Zweifel an dem Partner ist, der plötzlich aufkeimt, wo man dem nahenden Ehehafen nicht mehr ausweichen kann, oder die Angst, dass sich die Dinge während der Ehe einfach nicht so entwickeln, wie wir uns das erhofft hatten - zweifeln gehört dazu und ist menschlich.
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Die Morgengabe ist ein eher altmodisches Geschenk und den meisten Brautpaaren nicht einmal geläufig.

Die Morgengabe bekam die Braut nach der ersten Hochzeitsnacht von ihrem nun angetrauten Ehemann: Dieses Geschenk diente hauptsächlich dazu, die Frau im Falle des Todes des Partners, diese abzusichern, damit sie auch als Witwe – trotz Trauer – ein sicheres Leben führen kann.
Heute ist diese Gabe eher unüblich und dient eher dazu, die Liebe und Verbindung zweier Menschen zu vertiefen.
Hierbei ist natürlich die Kreativität des Mannes gefragt
! Viele frisch gebackene Ehemänner sichern ihrer – oftmals schon schwangeren – Frau schriftlich zu, auch nach der Geburt des Kindes voll für sie dazusein, im Haushalt und bei der Erziehung tatkräftig mit ,,anzupacken”. Wobei ich persönlich diese Zusicherung eher als Witz begreifen würde, da ich es als selbstverständlich erachte, dass Mann und Frau beide im angemessenen Verhältnis füreinander da sind! Und das Kind ist ja nicht nur das von der Frau, der Mann hat da einiges beigesteuert
.
Es gibt aber auch die Möglichkeit, einen Vertrag zu ,,schenken”, der die Frau im Falle einer Trennung bzw. Scheidung absichert. Nur finde ich auch diesen Trend geschmacklos, denn direkt nach der ersten Hochzeitsnacht sich die eventuelle Trennung vor Augen zu halten, zaubert nicht gerade ein glücklich verliebtes Lächeln auf das Gesicht der Frau.
Natürlich ist es wichtig, sich auch mal über die unschönen Seiten des Lebens Gedanken zu machen, doch nicht nach einer frischen Trauung, da sollte das Liebesglück einfach nur genossen werden! Oder…?
Die Idee der Morgengabe ansich finde ich jedoch nicht schlecht, wenn sich der Mann einfach etwas schönes ausdenkt, um der Frau noch einmal seine einzigartige und große Liebe zu ihr zu zeigen. Das kann aber auch schon eine lieb gemeinte Geste sein oder ein ganz persönliches – intimes – Geschenk. Ganz nach Gütdenken
!
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Wer ,,nur” standesamtlich heiratet, ist oftmals ratlos bei der Planung von dem ,,Danach”.

Oftmals heiraten Paare erst einmal nur standesamtlich, um die kirchliche Zeremonie plus der dazu gehörigen ,,Party” später nachzuholen. Da kommt dann immer zwangsläufig die Frage auf, wie man das entstehende Vakuumloch nach der standesamtlichen Trauung füllt?
Große Party wäre unangebracht und oftmals zu teuer, einfach nur brunchen ist zu langweilig. Macht ja jeder!
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Es gibt viele Gründe, sich von Gott den Segen abzuholen. Aber auch eben einige dagegen.
Die Hochzeit ist wohl in jedem Klein-Mädchen-Blondwuschelkopf der absolute Inbegriff für den schönsten Tag in ihrem Leben. Ein toller Mann, der sie vergöttert und ihr vor Gott versichert, für immer an ihrer Seite und mit ihr zu leben.
Wie romantisch!
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Ein unschönes Thema, aber ein realitätsnahes. Heiraten aus Angst und nicht aus Liebe.
Ich meine nicht unbedingt die klassische Zweckheirat, bei der verhindert werden soll, dass ein Partner abgeschoben wird, oder die Heirat zu diplomatischen Zwecken unter schwerreichen Königskindern – ich rede beispielsweise davon, wenn Leute sich trauen lassen, um Eheprobleme zu kitten.
Viele heiraten um den Partner an sich zu binden. Das kann eigentlich nie gutgehen. Denn eine Heirat aus Beziehungsangst bringt von vornherein die schlechtesten Bedingungen für eine stabile Ehe mit sich.
Natürlich bringt eine Heirat finanzielle und steuerliche Vorteile. Natürlich ist man als Ehepaar enger an sich gebunden. Gerade letzteres ist aber nicht von Vorteil, wenn vor der Trauung ernsthafte Differenzen bestehen. Auch wenn einer der Partner über viel Geld verfügt und der andere nicht, ist leider Gottes Potential für ein Problem gegeben.
Also vor der Heirat überprüfen, ob die beiden Menschen überhaupt zusammenpassen. Ob man sich liebt. Sehr triviale Vorschläge, die viel zu oft nicht befolgt werden. [...mehr]

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Wer sich tatsächlich zu einer Heirat entschlossen hat, dem wünsche ich viel Spaß: Da kommt einiges an Organisation auf ihn zu!

,,Du solltest lieber über komische Schleifen schreiben. Heiraten ist nämlich nicht romantisch.” So die Meinung eines guten Freundes, der letzte Woche geheiratet hat, zu dem Blog. Also, dachte ich mir, schreibst du eben mal über komische Schleifen. [...mehr]

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Die Checkliste, was den Traumprinzen ausmacht, der auch nach dem Retten mit dem weißen Pferd noch im Schloss mit einziehen soll, ist lang. Immerhin will er geheiratet werden – und das wollen wir allerhöchstens einmal in unserem Leben tun! Grund genug, sich die Sache genauestens zu überlegen.

Gestern rief mich ein Freund an, der, völlig am Boden zerstört, erklärte, seine Freundin hätte ihn rausgeschmissen. ,,Es würde einfach nicht passen”, war ihre Aussage. Doch nach längerem Forschen meinerseits drängte sich mir hartnäckig der Verdacht auf, dass die gute Dame eine Erziehungsmaßnahme unter dem Wort ,,Rauswurf” tarnt.
Die beiden sind verlobt. [...mehr]

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Wer heiratet, beginnt ein neues Leben. Plötzlich ist alles anders?

,,Der Mensch ist eine Insel.” – Diese Aussage hätte von mir stammen können. Ich war perfekt in meinem Single-Haushalt eingerichtet, ich konnte tun und lassen, schalten und walten, wie ich wollte, ohne dass es irgendwen interessiert hätte. Meine Mal-Utensilien auf dem Boden verteilen, mit bemalten Jeans herum laufen, Socken auf dem Sofa liegen lassen oder den ganzen Tag faul im Bett herum fläzen. Ich habe es geliebt. Und die Vorstellung, all das zu teilen – und dann auch noch für den ganzen Rest meines Lebens fand ich eher beängstigend.
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Wellness zum Hochzeitstag ist eigentlich das schönste Geschenk, das man sich vorstellen kann. Vor allem für eine Frau, die Kinder erzieht, den Haushalt führt und noch einiges mehr. Bei dem Wellnessprogramm ob in einem Hotel oder einer Wellnessoase, kann man mal so richtig entspannen und sich verwöhnen lassen. Natürlich ist aber Wellness zur Hochzeit auch für alle anderen Frauen so richtig schön. Für Frauen ist Schönheit und Entspannung enorm wichtig, wenn man dies dann noch zum Hochzeitstag bekommt, freut man sich umso mehr. Viele Paare erfüllen sich den Traum schon bei der Hochzeitsreise, um eine entspannte Grundlage für die Beziehung zu legen.
Aber natürlich ist es auch für Männer angenehm, sich massieren zu lassen, oder in einem Whirlpool zu liegen. Wellness hat ein umfangreiches Programm, bei denen auch Männer sich entspannen können, obwohl sie sich vorher über Wellness lustig gemacht haben. In manchen Wellnessoasen- und Hotels gibt es sogar einen Fitnessraum, den man jederzeit benutzen darf.
Auch ich habe so ein Geschenk zu meinem Hochzeitstag erhalten und es einfach nur genossen. Denn nach der Geburt eines Babys und dann noch den Haushalt und Arbeit, war dies genau das, was mein Körper brauchte. Einfach mal andere machen lassen und sich gehen lassen, wunderbar eine solche Wellnessreise. [...mehr]

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